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Nick Kaßner
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Dirk Suckow
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Kateryna Chernii

Die osteuropäische Fußballgeschichte fristet in hiesigen Breitengraden ein Schattendasein. Beispiel gefällig: Walerij Lobanowski hat ganze 5350 Aufrufe in der deutschen Google Suche, der aktuellste davon stammt aus dem Jahr 2018. Kann natürlich daran liegen wie man den Namen schreibt. Aber so oder so ist das erstaunlich wenig für einen Menschen der den Fußball revolutioniert hat. Von seinen Erfolgen mit Dynamo Kyjiw oder der Sbornaja ganz abgesehen. Zeit also mal das Flutlicht richtig aufzudrehen und den Scheinwerfer auf einen Mann zu richten über den man erstaunlich wenig weiß.

Dazu eingeladen habe ich Kateryna Chernii. Sie ist geboren in Kyjiw – hat Geschichte an der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kyjiw und ihr Masterstudium – der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller- Universität Jena gemacht/ studiert. Aktuell ist sie Assoziierte Doktorandin am Leibnitz Zentrum für historische Forschung in Potsdam, im Projekt  ‘Legacies of Communism? Nebenbei finden sich in ihrer Biografie so spannende Punkte wie Freiwillige Helferin bei der UEFA UERO 2012 in Kiew oder Freiwillige bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Darüber haben wir aber schon gesprochen zu hören in Ausgabe “HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion.”

Und als weiteren Gast und Ideengeber der Ausgabe Dirk Suckow. Geboren in Nordhausen. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an den Universitäten Halle-Wittenberg, Pisa und Leipzig. Seit 2003 wissenschaftlich tätig an Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, so u.a. den Franckeschen Stiftungen zu Halle, der Universität Pécs (Robert Bosch Lektor), der Universität Trier und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig.

HRF 173 | Der Mitropapokal und seine Legenden

HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion

Shownotes:

Tschornomorez Odessa | Wikipedia

Schachtar Donezk | Wikipedia

Dnepr Dnepropetrowsk | Wikipedia

Lobanovsky und die Theorie der “kollektiven Geschwindigkeit” | Artikel aus der italienischen Publikation Il Nobile Calcio

Dynamo Kiew trauert um Oleg Basilewitsch

Legende von Dynamo Kiew: „Ich schäme mich, Ungar zu sein!“ | Daily News Hungary

Jurij Jewhenowytsch Rybtschynskyj ist ein ukrainischer Dichter, Dramatiker, Liedermacher und Drehbuchautor. Rybtschynskyj gilt als einer der Gründer des modernen ukrainischen Liedes

Zum Tod des ungarischen Schriftstellers: Peter Esterhazy: “Fußball war alles für mich, Weisheit und Spiel” | Tagesspiegel

“Ein Intellektueller kann sich beim Fußball sehr falsch benehmen” | zeit.de

Gründung der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka | Deutschlandfunk

Tscheka: Die sowjetische Geheimpolizei | mdr.de

Eduardo Galeano: “Der Ball ist rund und Tore lauern überall” – Verdichtete Märchen | Rezension spiegel.de

DER BALL IST RUND UND TORE LAUERN ÜBERALL | Über Eduardo Galleanos Fussballbuch – matices-magazin.de

Sowjetische Atomraketenbasis | Ganz nah am Drücker

Rinat Faisrachmanowitsch Dassajew ist ein ehemaliger sowjetischer Fußballspieler tatarischer Herkunft und späterer russischer Trainer.

Andrij Mykolajowytsch Schewtschenko ist ein ehemaliger ukrainischer Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer. Der Stürmer war bei Dynamo Kiew, der AC Mailand und dem FC Chelsea aktiv.

Wolodymyr Wassyljowytsch Schtscherbyzkyj war ein sowjetischer und ukrainischer Politiker und von 1961 bis 1963 sowie von 1965 bis 1972 Vorsitzender des Ministerrates der Ukrainischen SSR

Yoshef Sabo made his name as a player at Dynamo Kyiv, appearing at the club from June 1959 to 1969. A four-time Soviet Top League champion, Sabo appeared in 317 games in the competition, scoring 51 goals.

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