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Nick Kaßner
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Paula Scholz

Inflation, Börsencrash, politische Auseinandersetzungen, goldenen Zwanziger das sind die Hashtags wenn es um die Jahre der Weimarer Republik geht. Im Fußballkontext ordnet man diese Zeit immer als jene ein in der der Sport populär wurde. Zu Fußballspielen kamen nicht mehr ein paar Tausende, sondern Zehntausende. Fußball in Deutschland wurde erstmals zu einer Massenveranstaltung. Eine, die erste Stars herausbrachte und mit der sich gutes Geld verdienen ließ. Warum es wichtig ist sich die Fußballgeschichte und Entwicklung in der Weimarer Republik anzuschauen, darüber spreche ich mit Paula Scholz.

Außerdem sprechen wir über die Ausstellung „Ins rechte Licht gerückt – Der Einfluss von rechts auf die HSV-Fanszene der 1980er Jahre“ des Netzwerk Erinnerungsarbeit, kurz Netz E des HSV. Ein Projekt das in diesem Jahr mit dem Julius-Hirsch Preis ausgezeichnet wurde. Wie übrigens auch Burak Yilmaz, der in der 133.Folge zu Gast war.

Foto auf dem Cover von Sigrid Haake

Wenn euch die Folge gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr sie weiter empfehlt. Ganz herzlichen Dank! Ihr könnt natürlich auch gerne auf Apple und Spotify Bewertungen abgeben.

Den Hörfehler Podcast gibt es dank der Unterstützung seiner Hörer:innen. Der Podcast ist ganz bewusst Sponsoren und Paywallfrei, damit dies so bleibt ist der Hörfehler auf eure Unterstützung angewiesen.

Shownotes:

Rudolf Oswald – Fußball-Volksgemeinschaft Ideologie, Politik und Fanatismus im deutschen Fußball 1919-1964

Erik EggersFußball in der Weimarer Republik.

Christiane Eisenberg ist eine Historikerin und Professorin im Ruhestand für Britische Geschichte am Großbritannien-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin. Bekannt wurde sie unter anderem mit ihren Arbeiten und Büchern zur Geschichte des Fußballs.

Otto Fritz („Tull“) Harder war ein deutscher Fußballspieler und Aufseher in mehreren Konzentrationslagern. Harder schoss den Hamburger SV 1923 und 1928 zu den ersten beiden Meisterschaften. Mit 387 Pflichtspieltoren ist er nach Uwe Seeler der erfolgreichste Torschütze der HSV-Historie. Er war Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft. 1947 wurde er als Kriegsverbrecher verurteilt.

Das Netzwerk Erinnerungsarbeit wurde am 07. November mit dem Julius-Hirsch-Preis des DFB ausgezeichnet. Mit diesem Preis, der vor allem an den jüdischen Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch erinnert, werden Personen, Initiativen und Vereine gewürdigt, die sich im Fußball gegen Diskriminierung engagieren.

Netzwerk – Der Podcast vom Netz E

Mehmet Kaymakcı wurde 1985 aus rassistischen Motiven in Hamburg-Langenhorn mit einer Betonplatte erschlagen. Einer der drei Täter war HSV-Fan.

Ramazan Avcı war ein in Hamburg lebender Türke, der von rechtsextremen Skinheads aus rassistischen Motiven getötet wurde. Er wurde eines der ersten bekannten Todesopfer rechtsextremer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland.

Text dazu vom Netz E

Sport inside – Bier und Fußball – eine folgenschwere Gleichung? Podcast

Fußball und Bier: Wo Geld und Alkohol fließen – Sport inside Doku

Homepage der Initiative Denk-mal 

Ultras. Eine männliche Jugendkultur? – celebrate youth Podcast Folge mit Paula Scholz

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