HRF 065 | Von Valencia, Phönix…dem KSC

…im Gespräch mit Peter Dittmann

In Ausgabe 65 unterhalte ich mich mit dem Autoren der KSC Fußballfibel Peter Dittmann, über eben den KSC. Mit dem „Wunder vom Wildpark“ wurde Peter als Kind KSC Fan. So gesehen stieg er in der erfolgreichsten Zeit der jüngeren Geschichte, als Fan ein. Er erzählt von seinem Weg in dem Wildpark, von Aberglauben, vom deprimierenden Relegationsfluch.

Für die „Fibel“ recherchierte und interviewte er in der Fanszene. So erzählt er von der Entstehung der KSC Szene, von den ersten Fanclubs, damaligen Auswärtserlebnissen bis in die heutigen Tage. Wie kam es zur Freundschaft mit der Hertha. Warum die KSC Fanszene die Erfinder des „Europapokallieds“ sind.

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Shownotes:

Gesellschaftsspiele e.V., Fankurve Ost (dort könnt ihr euch auch in einen Newsletter eintragen), Frank Willmann, Hörfehler Folge 36 zum Karlsruher FV, Walther Bensemann, Phönix Karlsruhe, VfB Mühlburg, Stadion Honsellstraße, altes Bild vom Stadion Honsellstraße, Stele zum erinnern an Walther Bensemann, Arthur Beier, Supporters Karlsruhe, Blau-Weiss statt Braun, Julius Hirsch, Engländerplatz, Fanprojekt Karlsruhe, DW Artikel vom Mai 2018 zur Fankultur in der Ukraine, Artikel von Ronny Blaschke zur Fankultur in der Ukraine,

2 Gedanken zu „HRF 065 | Von Valencia, Phönix…dem KSC

  1. Hier auf die schnelle einige Anmerkungen:

    Winfried Anton Schäfer auch Winnie genannt, da gibt es doch auch ganz andere Sichtweisen.
    W.S. ist in einer Phase zum KSC gekommen als es eine breite, wohl sehr gute Jugendarbeit gab.
    Er profitierte vom Zugang von vielen Spielern der Jugendmannschaften.
    Das gab es auch schon in den Jahren zuvor.
    Praktisch war der KSC die Nachwuchsmanschaft von Bayern München.
    W.S. war erfolgreich solange dieses System der Jugendarbeit und dem erfolgreichen Scouting funktionierte.
    Mit dem Erfolg demontierte er aber das Team, das den KSC aufgebaut hat, so dass er die alleinige Dominanz im Verein hatte.
    Seine Spieler haben geäußert, dass sie praktisch sich selbst aufgestellt und gespielt haben.
    Mit dem Abstieg und der Trennung von Schäfer war auch bereits die Struktur zerschlagen.
    Davon hat man sich nicht mehr erholt.
    Erfolgreich war der KSC 55/56 als man den Pokal gewann und 1956 das Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegen Dortmund verlor.
    Und nicht zu vergessen der Deutsche Meistertitel 1995, o.k. in der Halle.
    Die Zuschauerzahlen waren hoch, sind aber mit den Abstiegen abgestürzt.
    Von 30.000 auf 8.000.
    Auch der Bestechungsskandal um Bielefeld wirkte sich massiv aus.

    Das Stadion in der Honselstraße musste dem Bau der Südtangente weichen. Auf dem restlichen Teil wurde die Carl-Benz-Halle gebaut.

    KSC-Fan zu sein, da brauch man schon einen genetischen Defekt.
    Bei mir ist das halt so und unheilbar.

    • Grüß dich, Oh man dickes sorry für das späte melden. Im Moment bin ich aber ehrlich gestanden froh, wenn ich meine anstehenden Arbeiten erledigt bekomme. Alles ein wenig stressig im Moment. Sollte aber nicht der Normalfall werden. Spannende Eindrücke die du da über Winnie Schäfer schreibst, so richtig wollte sich der Erfolg auf den folgenden Stationen ja nicht mehr einstellen. Ja das Stadion an der Honselstraße, mir scheint in Karlsruhe hat man es seitens der Stadt eh nicht so mit Bewahren einstiger Traditionsstätten. Eigentlich sehr schade das sich die Stadt so wenig der eigenen großen Fußballgeschichte bewusst war. Wie immer ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich immer sehr von dir zu hören.

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